Veränderungen seit 2008

Durch Bestimmungen der Kassenabrechnung sind wir genötigt bei der ersten Verordnung im Quartal einen persönlichen Arztkontakt des  Patienten vorauszusetzen- auf Wunsch auch kurz, am ehesten in der Praxis aber mindestens telefonisch.

Schweinegrippe

Die als "Schweinegrippe" geläufige Form der Grippe ist nach allen vorliegenden Informationen in Europa bisher vergleichsweise mild verlaufen. Die aktuelle Impfung für die saisonale Wintergrippe wird seit September verimpft. Ein spezieller Impfstoff gegen die neue Grippe (Schweinegrippe) steht in vielen Praxen inzwischen ebenfalls zur Verimpfung vor. Um der teilweise hysterischen Berichterstattung zu begegnen haben wir versucht, die Diskussion durch ein paar Fakten zu vereinfachen und die folgende Information zur Verfügung gestellt:

  1. Die als Schweinegrippe bezeichnete Grippeform ist in Europa nach mehrmonatiger Zeit bisher im Vergleich zu anderen Grippeepidemien verhältnismäßig milde verlaufen. Das heißt, es hat keine höhere Rate an Komplikationen gegeben als bei jeder anderen echten Grippe auch. Dennoch ist es eine echte Grippe, die den Patienten eine Woche bis 10 Tage bettlägerig krank machen kann und die geschwächte und gefährdete Patienten auch gefährden kann. Wie bei jeder Grippeform wird es auch hier unter den gefährdeten und geschwächten Patienten voraussichtlich Todesfälle geben. Es bleibt aber festzuhalten, dass sie sich bis jetzt in Europa nicht gefährlicher dargestellt hat als die saisonale Grippe auch.
  1. Der Zusatzimpfstoff gegen Schweinegrippe ist im Eilverfahren zugelassen worden und von einigen Firmen mit einem so genannten "Verstärker" versehen worden. Dieser "Verstärker" ist der Stein des Anstoßes in der Diskussion um die Schweinegrippe, weil er zwar nicht ungeprüft ist, aber nicht in der sonst üblichen Ausführlichkeit vor Anwendung gestestet wurde. Andererseits liegen uns Informationen vor, dass dieser "Verstärker" in dem Impfstoff "Fluad" für ältere Patienten schon seit Jahren auf dem Markt ist. Daher sind unsere Bedenken weitgehend zerstreut und der bisherige Verlauf der Impfreaktionen war zufriedenstellend in seiner Verträglichkeit. Häufiger kam es zu Muskelschmerz in der Impfregion für 1-2 Tage, in einigen Fällen auch zu grippeähnlichen Symptomen für 1-2 Tage.

 

Zusammenfassend ist die Impfung gegen die Schweinegrippe für gefährdete Personen eine gute Alternative zur Erkrankung an einer Grippe, ist zwar nicht als Routineimpfung für ungefährdete Personen vorgesehen, kann aber bei Bedarf und Wunsch auch von solchen Personen ohne grosse Bedenken unsererseits in Anspruch genommen werden.     

 

 

 

Akupunktur

 

   Seit 1. Januar  2007 gilt die Umsetzung der geänderten Kassenleistungslegende für die Akupunktur. Seitdem ist die Akupunktur Kassenleistung- auch für die Sozialkassen, leider aber zunächst nur für die Indikationen chronischer Kreuzschmerz und Knieschmerz.( Lumbago und Gonarthroseschmerz). Zugelassen werden 10 SItzungen Akupunktur pro Jahr, in Ausnahmefällen verlängerbar bis 15 Sitzungen. 

So erfreulich die Erhebung der Akupunktur für diese Erkrankungen in den Stand der Kassenleistungen auch für Sozialkassen ist, so ist es doch bedauerlich, dass die in den Studien ebenfalls erfolgreich behandelten Erkrankungen "Kopfschmerz" und "Hüftschmerz" nicht mit übernommen werden.

Da die Studien seit 2006 ausgelaufen sind, müssen Akupunkturbehandlungsserien für die Diagnosen Kopfschmerz und Hüftschmerz fortan privat berechnet werden, in unserer Praxis je nach Umfang und Aufwand zwischen 25 und 36 EUR / Sitzung. Die Kosten für die Akupunkturbehandlung zur Nikotinentwöhnung, Allergiebehandlung und Appetitbremsung betragen in unserer Praxis je nach Befund 26 EUR/ Sitzung. Die Kosten der Therapie bei anderen Indikationen erfahren Sie direkt beim Arzt.

Weitere Informationen zur Akupunktur und weiterer mit Akupunktur behandelbarer Erkrankungen finden Sie auf unserer Seite "Akupunktur" und auf der page der Daegfa:http://www.daegfa.de/Patientenportal/Wo_hilft_Akupunktur_.aspx

 

Akupunkturbehandlung von Lähmungen nach Schlaganfall (Apoplex)

 

Seit Sommer 2006 habe ich die Behandlung von Lähmungsfolgen nach Schlaganfall nach den Methoden von Yamamoto sowie der chinesischen Schädelakupunktur in die Therapie übernommen. Die Ergebnisse sind sehr ermutigend. Bereits nach wenigen (5)Sitzungen sind oft messbare Erweiterungen des Bewegungsradius und ein deutlich besseres Ansprechen auf Physiotherapie festzustellen. So kann schon nach ca 5 Sitzungen ein Urteil darüber gewonnen werden, ob wesentliche Verbesserungen in dem vorliegenden Fall zu erwarten sind.  Nach diesen Erfahrungen und Erfahrungsberichten aus China und Japan empfehle ich eine begleitende Akupunkturbehandlung insbesondere in der ersten Phase nach Schlaganfall. In Japan wie auch in China werden seit langer Zeit bereits Lähmungen mit Akupunktur behandelt.

Nähere Information auf Anfrage per email oder mündlich.

Dr. G. Riehl

Akupunkturbehandlung von Augenerkrankungen

 

Nach entsprechender Erweiterung der Ausbildung biete ich auch die Akupunkturbehandlung schwieriger Augenleiden an, speziell der AMD.

Diese wird auch von vielen Augenärzten in Europa bereits durchgeführt.

In Frage kommen  dafür insbesondere Augenleiden, die auf die

üblichen Therapien nicht gut oder hinreichend ansprechen.

Überraschend ermutigende Ergebnisse wurden unter anderem

bei AMD (altersabhängige Maculadegeneration) und Glaukom erzielt.

Für die Behandlung in meiner Praxis verwende ich die Therapieregimes nach

Boel,Dahlgreen, Nepp und Päärmann.

Dr. G. Riehl

 

Akupunktur bei Neuralgie und Neuropathie (Nervenschmerz)

Es ist mir gelungen die Akupunktur bei Nervenschmerzen ( Neuralgien und Neuropathie) zu verbessern durch Zuordnung hochwirksamer Reflexzonen. Dies wurde auch veröffentlicht in der "Deutschen Zeitschrift für Akupunktur" (DZA, Heft 1/2009, Nutzung des Ohr-Somatotops in der Therapie von Neuralgien und Neuropathien).

Ich kann damit eine hochwirksame Therapie anbieten bei hartnäckigem Nervenschmerz.